Stabspannverfahren

Das Stabspannverfahren findet häufig Anwendung im Bereich der Bauwerkssanierung und Verstärkung. Die ANP-Systems GmbH bietet hierzu komplette Systeme zur Vorspannung von Bauwerken: Spannstäbe mit internem Verbund, ohne Verbund und mit externen Spanngliedern.

Dabei wird Glattstahl mit aufgerolltem Feingewinde, aufgrund seiner geringen Schlupfwerte, beim Vorspannen für sehr kurze Spannglieder verwendet.

Interne Stabspannglieder mit Verbund finden vorwiegend in Beton-, Verbund- und Mauerwerkskonstruktionen Verwendung. Wohingegen interne Stabspannglieder ohne Verbund und externe Stabspannglieder, typischerweise als Quervorspannung, als Brückenverstärkung, in der Sanierung, als Verbindungselemente für Stahlkonstruktionen und Maschinen sowie als temporäre Abspannungen angewendet werden.

 

Eigenschaften:

  • europaweit zugelassenes System mit Eigen- und Fremdüberwachung
  • gute Anpassung an Transport- und Einbaubedingungen durch Lieferung in Teilstücken mit Muffenverbindungen
  • einfaches Spannen, Nachspannen und Nachlassen durch Schraubverankerung
  • einfache Längenanpassung des Gewindestabes vor Ort (Kürzen durch Abschneiden oder Verlängern mittels Muffenstoß)
  • Glattstahl mit aufgerolltem Feingewinde für kurze Spannglieder
  • gute Anpassung an die erforderlichen Lasten durch eine große Bandbreite von Querschnitten

Bauvarianten:

  • Spannglied mit Verbund
  • Spannglied ohne Verbund
  • Spannglied extern

jeweils in den Stahlgüten (Durchmesser und Lasten siehe Tabellen)

  • S 950/1050

Tabelle SAS 950

Stabstahl Y1050H mit Gewinderippen,  Rp0,1 = 950N/mm²,  Rm = 1050N/mm²

Zugglied             

char.

Bruchkraft       

Kraft an der

0,1 % Dehngrenze

Bemessungswert des

Materialwiderstandes

Ø

Fpk

Fp0,1

R = Fp0,1 / 1,15

[mm]

[kN]

[kN]

[kN]

18

255

230

200

26,5

580

525

457

32

845

760

661

36

1070

960

835

40

1320

1190

1035

47

1820

1650

1435